Zen Meditation – Allgemeine Infos

Zen – der weglose Weg, das torlose Tor. Das sogenannte Zen ist eine in China entstandene Strömung des Mahayana Buddhismus. Sehr oft wird gesagt, Zen bietet “nichts”, also kein Geheimnis, keine Lehre und auch keine Antworten. Es bedeutet jedoch, das Leben zu leben. Zen Meister bringen ihren Schülern am Anfang bei, dass Zen nichts biete, um ihnen die Illusion zu nehmen.

Zen in der Praxis

Der erste Teil des Zen besteht aus dem Sitzen auf einem Kissen. Die Beine werde ineinandergeschlagen, der Rückeng gestreckt und die Hände entspannt ineinandergelegt. Die Daumenspitzen berühren sich leicht, die Augen bleiben nur halb geöffnet der Blick entspannt. Zum anderen Teil besteht Zen aus der Konzentration auf den Alltag. So dass man sich also auf alles was man genau in diesem Augenblick macht, vollkommen konzentriert ausübt. Diese beiden sollen den Geist beruhigen. Zen zu praktizieren ist aber eines der schwierigeren Dinge, die man in einem Leben machen kann. Die Ausbildung dauert über mehrere Jahre, bevor die ersten Schwierigkeiten geschafft sind, jedoch werden die Schüler von sogenannten Roshi, also den Lehrmeistern, unterstützt. Vom Schüler werden beim Zen Dinge wie die vollständige und bewusste Wahrnehmung des Moments und eine vollständige Achtsamkeit verlangt. Es wird nicht mehr nach dem Sinn des Lebens gefragt, sondern das “In die Welt geworfen Sein” wird angenommen.

Die Methoden des Zen

Mit der Zeit hat man beim Zen verschiedenste Techniken entwickelt, jedoch kann Zen nicht wirklich gelehrt werden, es können nur die Voraussetzungen verbessert werden. Eine häufige Methode des Zen ist das Zazen, also die Sitzmeditation. Aber auch Kinhin, die Gehmeditation oder Samu, sonzentriertes Tätigsein sind gebräuchdliche Methoden von Zen.

Die Geschichte des Zen

Die Wurzeln des zen liegen in China des 6. Jahrhunderts. Der Legende nach soll Buddha Jüngern seine Darlegung des Dharma vermittelt haben. Anstatt zu sprechen hielt er jedoch eine Blüte in die Höhe. Nur ein Schüler verstand diese Geste, und dies war anscheinend die erste Übertragung der wortlosen Lehre. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde von Laien eine neue Form des Zen gegründet. Diese erreichte dann Europa und Amerika. Heute gibt es Kurse für Zen für Führungskräfte aus der Politik oder der Wirtschaft. Es entwickelten sich verschiedene Arten des Zen, wie zum Beispiel Business-, Therapie- oder Wellnes-Zen.