Yoga – Allgemeine Infos

Yoga bedeutet soviel wie zusammenbinden, anspannen oder anschirren und umfasst körperliche Übungen wie Niyama, Yama, Asanas, Meditation usw.. Außerdem ist Yoga eine indische philosophische Lehre. Mit diesem Begriff verbindet man „Vereinigung“ oder „Integration“. Yoga soll dem Körper helfen die Konzentration bzw. die Seele zur Sammlung zu finden.

Im Hinduismus gibt es zahlreiche Wege, die verschiedenen Yoga-Wege zu bezeichnen. In Nordamerika ist der Begriff Yoga nur als körperliche Übung wie Yogasanas oder Asanas verstanden worden. Es gibt verschiedene meditative Formen. Die Eine spezialisiert sich auf geistige Konzentration, die andere wiederum auf körperliche Grundlagen des Yoga.

Geschichte

Atemübungen und das Zurückziehen der Sinne bezeichnen die älteren Upanishaden, die um 400 v. Chr. entstanden, als Hilfsmittel der Meditation. Der Begriff Yoga ist in enger Verbindung mit den Theorien wie zum Beispiel das philosophische System. Schon um ca. 300 v. Chr. nimmt Yoga einen bedeutenden Platz ein.

Wurzeln

Die Wurzeln des Yogas stammen aus Indien. Das Individuum ist ein Reisender im Wagen des materiellen Körpers. Der Kutscher ist der Verstand, der Wagen der Körper, die fünf Pferde die fünf Sinnesorgane und das Geschirr heißt „Yoga“ auf Indisch.

Das Yoga-Konzept

Yoga soll den Körper, den Geist und die Seele in Einklang bringen. Erwähenswert ist, dass diese Übungen auch als Unterrichtseinheiten verwendet werden. Yoga kommt aus verschiedenen Wurzeln aus dem asiatischen Raum. Deswegen gibt es unterschiedliche Herangehensweisen bzw. Meinungen zu Yoga.

Grundlegende Infos zum Thema Yoga

Die Wurzeln der Yoga-Philosophie liegen im Hinduismus und in Teilen des Buddhismus. Als älteste bekannte Aufzeichnungen gelten die Upanishaden, die zwischen 700 v. Chr. Und 200 v. Chr. entstanden sind. Über die genauen ursprünge herrscht bis heute Rätselraten. Statuen im Lotussitz wurden bereits 3000 v. Chr. In alten indischen Kulturen im Industal hervorgebracht.

Der etymologische Hintergrund stammt aus einer bildlichen Sichtweise des sich entwickelnden Menschen: Das Individuum wird als ein Reisender im Wagen des materiellen Körpers betrachtet. Der Körper ist der Wagen, der Kutscher der Verstand, die fünf Pferde die 5 Sinnesorgane, der Fahrgast die Seele und das Geschirr heißt im Indischen “Yoga”.

In seinem Ursprung war Yoga ein rein spiritueller Gang, der vor allem Erleuchtung durch Meditation erreichen sollte. Die Körperübungen (Asanas), die heute vornehmlich mit Yoga in Verbindung gebracht werden, entstanden erst im Laufe der Zeit. Sie waren zunächst in erster Linie dazu gedacht, den Körper zu mobilisieren und zu kräftigen, sodass ein längeres Ausharren im Meditationssitz (Lotossitz) für den Übenden möglich werden konnte. Die positiven Auswirkungen auf den gesamten Organismus und das Wohlbefinden des Menschen wurden erst später erkannt.

Im Hatha-Yoga wurden die körperlichen Übungen weiterentwickelt und bekamen einen immer höheren Stellenwert. Heute wird mit Yoga zumeist ein ganzheitlicher Ansatz verbunden, der Körper, Seele und Geist in Einklang bringen soll. Die Kombination von Asanas, Phasen der Tiefenentspannung, Atem- und Meditationsübungen hilft Körper und Geist, die Anforderungen des Alltags zu bewältigen. Unter fachmännischer Anleitung betrieben führt regelmäßige Yoga-Praxis bei einer großen Mehrheit der Neueinsteiger zu einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und zu mehr Ausgeglichenheit.

Die 5 Prinzipien des Yoga

Die Wissenschaft des Yoga sieht das Leben als Dreieck. Der physische Körper durchlebt Geburt, Wachstum, Veränderung, Verfall und Tod. Aber die Yogis sagen, dass wir nicht nur geboren werden, um Schmerz und Leid, Krankheit und Tod zu erfahren. Es gibt einen höheren Sinn im Leben. Doch die spirituelle Erforschung des Lebenssinns erfordert eine starke Urteilskraft und einen starken Willen, die wiederum aus einem gesunden Körper und Geist resultieren. Aus diesem Grund entwickelten die alten Weisen ein System, das den Zellverfall oder katabolischen Prozess aufhält und die geistigen und physischen Funktionen erhält.

Yoga ist ein einfaches und natürliches System, das aus fünf Hauptprinzipien besteht.

1. Richtige Körperübungen – Asanas
Durch Stärkung des Kreislaufs und Verbesserung der Flexibilität werden Gelenke, Muskeln, Bänder, Sehnen und andere Körperteile geschmiert.

2. Richtige Atmung – Pranayama

Hilft dem Körper, sich mit seiner Batterie, dem Solar Plexus zu verbinden, in dem ein ungeheures Energiepotenzial liegt. Durch bestimmte Atemtechniken des Yoga wird diese Energie angezapft und sorgt so für körperliche und geistige Verjüngung.

3. Richtige Entspannung – Savasana
Entspricht der Kühlung im Auto. Wenn der Körper und Geist ständig zuviel arbeiten, lassen ihre Kräfte nach. Die Entspannung ist der natürliche Weg, den Körper wieder mit Energie aufzuladen.

4. Richtige Ernährung – vegetarisch
Gibt dem Körper den richtigen Treibstoff. Die optimale Auswertung von Nahrung, Luft, Wasser und Sonnenlicht ist sehr wichtig.

5. Positives Denken und Meditation – Vedanta und Dhyana (Meditation)
Die niedere Natur wird durch Stetigkeit und Konzentration bewusst unter Kontrolle gebracht.

Lebensfreude und Vitalität steigern durch Yoga Übungen

Egal wohin man auch geht, überall hört man das Wort „Yoga“. Aber die meisten Leute haben keinerlei Vorstellung was letztendlich Yoga bedeutet. Es tauchen Fragen auf wie: Was sind die Unterschiede zwischen Yoga und den vielen anderen Fitnessprogrammen und was genau kann ich damit erzielen? Oder welche verschiedenen Arten von Yoga Übungen gibt es und wie kann man diese von einander unterscheiden?. Das ist nur ein kurzer Einstieg zu den vielen verschiedenen Fragen, die in diesem Beitrag beantwortet werden. Noch einige dazu im Vorfeld: Mit Yoga können Sie ihr Leben verändern und zusätzlich haben Sie auch Spaß dabei. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst davon!

Mittlerweile hat sich Yoga zu einem ganz besonders trendigem Bewegungsform entwickelt. In den größeren Städten werden immer mehr Yoga-Studios eröffnet und sogar kleinere Gemeinden haben bereits Yoga-Kurse im Angebot. Das Angebot rund um Yoga hat sich mehr als positiv entwickelt und durch das Anwenden von bestimmten Yoga-Übungen kann jeder profitieren – unabhängig von Alter oder körperlicher Konstitution. Yoga ist für alle eine Bereicherung – egal ob Mann, Frau , Kind, Senior, Gesunde oder Erkrankte – denn die Bewegungsübungen sind leicht zu erlernen.
OB als vorbeugenden Maßnahme, als Gesundheitssteigerung oder zur Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit – Yoga bieten Ihnen die Hilfe, Ihre gesetzten Ziele auch zu erreichen.

Wirkung von Yoga auf Schüler wissenschaftlich erkundet

Im Jahr 2012 fand an der Harvard Medical School in Boston eine Studie statt, die sich mit dem Auswirkungen von Yoga auf Jugendliche beschäftigte.
Bei den Testpersonen handelte es sich um Schüler der 7. bis 12. Klasse, die in jeweils in zwei Gruppen aufgegliedert wurden. Die eine Hälfte der Gruppe, hatte die Aufgabe, 11 Wochen lang eine beliebte Sportart zu betreiben. Die andere Hälfte machte Yoga-Übungen.

Am Ende war das Resultat mehr als erstaunlich: Die Testpersonen der Yoga-Gruppe zeigte sich die Müdigkeit viel seltener und sie zeigten auch mehr Interesse am Unterricht. Zusätzlich hatten sie eine bessere Kontorlle über ihre Emotionen, deshalb waren sie auch weniger aggressiv. Bei der anderen Gruppe hingegen kam es sogar zu einigem Verschlechterungen im Kontrollbereich.

Da sich Yoga auf Kinder so positiv auswirken kann und hilfreich ist, soll in den staatlichen indischen Schulen Yoga für die Klassen der 6. und 10. Klasse zum Pflichtfach werden. Diese Maßnahme wäre auch für unsere Kinder mehr als erwünscht. Es treten noch folgende Fragen auf: Was ist eigentlich Yoga? Wie beeinflusst Yoga unseren Geist und Körper? Welche Philosophie steht hinter Yoga? Die Antworten dazu finden Sie im Anschluss.

Die Philosophie von Yoga

Der Begriff „Yoga“ kommt aus dem altindischen Sanskrit und bedeutet „verbinden“ oder „bündeln“. Dabei wird genau das definiert, was die Yogalehrer ursprünglich philosophisch-spirituell von Belang ist:

Unterschiedliche Körperübungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) haben in Verbindung mit speziellen Konzentrationsmethoden (Mudra-Bandha), Meditationstechniken (Dhyana) und Entspannungstechniken (Savasana) das Ziel, den Körper mit dem Geist, der Seele und dem Atem zu bündeln.

Mit diesem ganzheitlichen Konzept wird dem Yoga-Praktizierenden ermöglicht, EINS mit einem selbst zu werden. Genau aus diesem Grund bezeichnet man Yoga, als den Königsweg zum vollkommenen Selbst.

Damit aber das Ziel auch erreicht wird, sind neben den regelmäßigen Yoga-Übungen auch unbeirrbare Einhaltung bestimmter ethischer Grundregeln zu beachten. Dazu zählen Ehrlichkeit, Gewaltlosigkeit, Selbstdisziplin und ein reiner Selbstwandel sowie eine vollkommene Hingabe zu Gott.
Dabei sieht man mehr als deutlich, dass der Ursprung von Yoga mit der heutigen Zeit sehr wenig gemeinsam hat. Denn die Menschen können sich mit den anspruchsvollen Angaben kaum anfreunden.

Es kann Ihnen aber trotzdem gelingen, Ihre Lebensqualität durch konsequentes Üben der Körper-, Atem- und Entspannungstechniken zu verbessern.
Denn Sie tragen wesentlich zu Ihrer geistigen und körperlichen Fitness bei. Und das Interesse an “Yoga der Moderne” ist viel wert.

Die Körperübungen im Yoga

Möchten Sie mit Yoga fit werden, dann bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Ihr persönliches Programm mit 37 unterschiedlichen Übungen zusammenzustellen. 14 verschiedene Übungen werden in der Rückenlage, 11 Übungen im Sitzen, 6 in der Bauchlage und 6 im Stand ausgeführt.
Machen Sie sich aber keine Sorgen, denn es müssen nicht alle Übungen hintereinander ausgeführt werden. Es wird aus einzelnen Positionen eine Abfolge von Übungen zusammengestellt, damit bestimmte Körperbereiche und Organfunktionen besonders gut anregt oder entspannt werden – ganz nach dem Bedarf.

Durch das Kombinieren von einzelnen Positionen können folgende Ziele erreicht werden:
• Harmonisierung des Verdauungssystems
• Mobilisierung der Ausleitungsorgane
• Beruhigung des Nervensystems
• Stärkung des Immunsystems Kräftigung von Rücken und Schultermuskulatur
• Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems
• Dehnung der gesamten Muskulatur

Anhand von diesen Punkten, sehen Sie bereits wie sich Yoga durch ein regelmäßiges Training auf die Gesundheit auswirken kann.

Die Atemübungen im Yoga

Yoga hat hat nicht nur eine positive Wirkung auf den körperlichen Bereich. Denn durch spezielle Atemübungen wird die geistige Aktivität und Beweglichkeit angeregt.

Bei den Yoga-Atemübungen wird ein bewusster Eingriff in die Atmung dargestellt. Dabei atmet man langsam und tief durch die Nase – der Brustkorb weitet sich, das Zwerchfell senkt sich und der Brustkorb wölbt sich nach vorne. Diese Atmung wird parallel zu den Körperübungen gemacht.
Durch die langsame und bewusste Atmung wird der Körper gezielt mit Sauerstoff versorgt und durch ein gezieltes Üben wird die Atmung vertieft, so dass sich das Atmenvolumen steigert.

Durch die richtige Atmung kommt es zur Reinigung der Lunge und es werden sämtliche Organe vermehrt mit Sauerstoff versorgt. Außerdem wird die Ausleitung von Kohlendioxid erhöht. Das hat zur Folge, dass bestimmte bestehende Organerkrankungen durch Yoga-Übungen positiv beeinflusst werden.

Denn das Gehirn profitiert vom verbesserten Gasaustausch. Denn dort kann die bewusste Atmung einen Beitrag zur Beruhigung leisten, die Kreativität erhöhen und zur heiteren Gelassenheit führen sowie die Konzentration fördern. Damit das alles auch erreicht wird, braucht man einige Atem-Übungsstunden.

Spezielle Atemübungen im Yoga

Es gibt aber auch andere Atemübungen, wobei nicht nebenbei Körperübungen gemacht werden müssen. Eine dieser Übungen nennt man die Wechselatmung. Bei dieser Übung wird das rechte Nasenloch mit dem Daumen geschlossen, um anschließend durch das linke Nasenloch einzuatmen.
Danach wird der Atem angehalten, das linke Nasenloch mit dem Finger verschlossen und durch das rechte Nasenloch wieder ausgeatmet. Es sollte aber der Atem kurz angehalten werden, bevor dann schließlich durch das rechte Nasenloch ausgeatmet wird. Diese Atemübung wird unter ständigem Wechseln ausgeführt.

Die Wechselatmung hat eine ganz besonders gute Wirkung auf Stirn- und Nasennebenhöhlen. Außerdem hilft sie bei der Herstellung des Gleichgewichtes zwischen den zwei Gehirnhälften.

Eine weitere spezielle Atemübung ist der Feueratem. Bei dieser Übung wir kurz mit verschlossenem Mund über beide Nasengänge tief eingeatmet. Dabei wird die Bauchdecke nach innen gezogen und dann wieder nach vor. Dadurch wird wieder ausgeatmet ohne wieder eingeatmet zu haben.
Diese Atemübung hilft bei Schleimhauterkrankungen der Atemwege sowie bei Heuschnupfen. Außerdem erhöht sie die Konzentration und klärt den Kopf.

Die Kühlatmung ist eine weitere Atemmethode. Dabei hat die Atmung eine kühlende Wirkung – ganz besonders aber auf den Kopf. Diese Übung dient zur Verbesserung der Verdauungsfunktion und kann auch bei Wechselbeschwerden helfen. Und nicht zu vergessen hat sie ein entspannende Wirkung.

Bei folgenden Beschwerden keine Kühlatmung

Bei Herzschwäche, niedrigem Blutdruck sowie bei Erkrankungen der Atemwege sollte die Kühlatmung auf keinen Fall angewendet werden.
Alle diese angeführten Übungen sollten von Anfängern zuerst unter Anweisung durch einen Yogalehrer durchgeführt werden.

Die Entspannung

Die Übungsreihe der Yoga wird durch einen Ruhepause beendet. Die Tiefenentspannung nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch und ist ein ganz besonders wichtiger Teil des Yoga-Programms. Aus Mangels an Zeit sollte es auf keinen Fall ausgelassen werden, denn diese Phase ist wichtig für den Körper, damit die Wirbelsäule, die Muskulatur und alle Organe wieder entspannen können. Außerdem wird durch die Körper- und Atemübungen die Energie im Körper gleichmäßig verteilt.

Um in Ruhe entspannen zu können, sollten Sie sich auf den Rücken legen und sich gegebenenfalls mit einer Decke zudecken. Sie sollten Ihren Atem mit geschlossenen Augen beobachten. Auch Ihre Gedanken entspannen dabei.

Sie sollten ein paar Mal ein und ausatmen und die Augen öffnen. Sie sollten sich strecken und Ihre Knie zur Brust ziehen. Nun schaukeln sie von links nach rechts und entlang der Wirbelsäule. Als nächstes sollten Sie Ihre Fußsohlen und Hände aneinander reiben.
Jetzt haben Sie Ihren Kreislauf in Schwung gebracht.

Der Ablauf dieser drei Übungen – Bewegung, Atmung, Entspannung – nimmt in in einem Yoga—urs etwa 60 bis 90 Minuten in Anspruch. Üben Sie zu Hause alleine, dann sind 30 Minuten Training ausreichend.

Yoga und Gesundheit

Durch ein regelmäßiges Yoga-Training kann sowohl der Körper als auch die Psyche nur positiv davon profitieren – nur wenn die Übungen auch richtig ausgeübt werden.

Ein Beispiel im körperlichen Bereich wäre dabei, dass es durch die Übungsreihen zur Stärkung der Wirbelsäule kommen kann, welches wiederum zum Verbesserung der Körperhaltung führt. Außerdem kommt es zur Verbesserung der Verdauung, Stärkung der Muskulatur, Aktivierung des Immunsystems und zur besseren Durchblutung der Organe.

Im psychischen Bereich kommt es zum Abbau von Stress sowie Unruhe. Es kommt zur Verbesserung des Erinnerungsvermögens sowie Konzentrationsfähigkeit. Im seelischen Bereich hat Yoga die Wirkung, dass das Selbstbewusstsein gesteigert wird, zum Abbau von Ängsten kommt sowie es zur inneren Ruhe kommt.

Es gibt einige Studien, die die Wirkung von Yoga auf unsere Gesundheit auch belegen können. Im Anschluss möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick zu vier dieser Untersuchungen geben.

Positiver Einfluss auf den Blutdruck

2005 machte die Arizona State University eine Studie und verglich zwei Yoga-Arten und ihre gesundheitlichen Auswirkungen. An dieser amerikanischen Studie nahmen 26 gesunde Erwachsene im Alter zwischen 20 und 58 Jahren teil. Die Gruppe wurde halbiert und sie machten jeweils über einen Zeitraum von 6 Wochen Asthanga Yoga oder Hatha Yoga (diese zwei Yoga-Stile werden im Anschluss noch genauer erläutert).
Am Schluss kam es zur Feststellung, dass beide Gruppen die Beweglichkeit, als auch die Muskelkraft, enorm gewachsen ist.

Bei der Gruppe, die Asthanga Yoga praktizierte kam es auch zur Senkung des diastolischen Blutdrucks sowie des Stresslevels.
Diese Veränderungen waren gerade nach nur 6 Wochen sichtbar. Yoga würde sich wundervoll auf unseren Körper auswirken, wenn man es über Jahre praktiziert.

Verbesserung der Lungenfunktion

Mit den Auswirkungen von Yoga auf die Lungenfunktion befassten sich in zwei indische Studien in den Jahren 2001 und 2009. Die erste Studie bestand aus 60 jungen, gesunden Frauen – im Alter zwischen 17 und 28 Jahren. Ihr Aufgabe war es, jeden Tag eine Stunde Yoga zu praktizieren.
Die Lungenfunktionswerte wurde zu Beginn der Studie gemessen und nach 12 Wochen konnte man eine Verbesserung der Lungenfunktion bei den Teilnehmerinnen feststellen.

Begleittherapie bei Asthma

An dieser Studie nahmen 120 Asthma-Patienten teil. Eine Hälfte der Gruppe hatte den Auftrag, jeden Tag eine Stunde lang Yoga zu üben, der andere Teil diente lediglich als Kontrollgruppe. Nach 4 als auch nach 8 Wochen wurde die Lungenfunktion von allen Teilnehmern überprüft. Bei der Auswertung wurde eindeutig festgestellt, dass sich Werte wie die maximale Ausatmungsgeschwindigkeit, die Einsekundenkapazität (FEV1), die forcierte Vitalkapazität (FVC) bei der Yoga-Gruppe eindeutig verbessert haben. Anhand dieser Studie wurde Yoga als Begleittherapie bei Asthma-Patienten eingeordnet.

Yoga bei Brustkrebspatienten

Diese Studie fand im Jahr 2008 in Indien statt. An dieser Studie nahmen 96 Frauen mit Brustkrebs-Diagnose (Stadium I und II) teil.
Diese Patientinnen sind sehr hohen Stress ausgesetzt – vor als auch nach der Operation. Da dieser Stress Komplikationen verursachen kann, wollte man einfach prüfen, ob Yoga auch hier einen positiven Einfluss nehmen kann.

Die Teilnehmerinnen wurden nach der Operationen in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hatte die Aufgabe, 4 Wochen lang jeden Tag Yoga zu praktizieren. Begleitet wurden Sie von Dr. Nagarathna Raghuram von Department of Yoga Research in Bangalore, Indien.
Die andere Gruppe machte die normale Krankengymnastik.

Durch das Ergebnis wurde festgestellt, dass die Yoga-Gruppe viel früher das Krankenhaus verlassen konnte als die Kontrollgruppe. Aber auch die Fäden sowie die Drainage konnten bei der Yoga-Gruppe viel früher entfernt werden. Aber auch die Werte vom Tumornekrosefaktors (TNF – je höher der TNF-Wert umso höher die Krebsaktivität) nach der OP waren in der Yogagruppe viel niedriger als bei der Kontrollgruppe. Anhand dieser Untersuchungen kann man sehen, dass durch Yoga Erstaunliches passieren kann.

Yoga-Kurs für Anfänger

Heutzutage gibt es sehr viele unterschiedliche Bücher über Yoga, in welchen man verschiedenen Yoga-Übungen finden kann. Aber es ist nicht empfehlenswert, als Anfänger diese Übungen alleine zu Hause auszuprobieren. Dann falls man diese Übungen nicht richtig ausführt, ist es möglich, dass es dem Körper nicht gut tut.

Denn durch kleine Fehler in der Ausführung kann es passieren, dass die Wirkung von Yoga zum Gegenteil führt. Genau aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, bei der Ausführung bestimmter Übungen die Anweisungen gut zu befolgen und auch in bestimmten Ausführungen auch korrigiert zu werden.

Durch diese Vorgangsweise kann Yoga richtig angewendet werden und danach alleine zu Hause praktiziert werden. Folgendes ist zu beachten: Bei Yoga steht die Leistung im Hintergrund und man sollte bei der Ausübung nicht übertreiben. Man sollte stets den eigenen Körper gut im Auge behalten und auf etwaige Körpersignale genau hinsehen.

Bei einem Yoga-Kurs sollte man sich auf einen selbst konzentrieren und sich nicht mit anderen Yoga-Teilnehmern messen. Für einen, der gerade mit Yoga beginnt, sollte die optische Darstellung ganz in den Hintergrund rücken, denn die Beweglichkeit wird sich jedes Mal um einiges steigern.
Denn das Motto von Yoga lautet: „Über stets so, wie du es HEUTE kannst.“

Kosten übernimmt die Krankenkasse

Das Yoga zur Förderung der Gesundheit führt ist auch den Krankenkassen bereits gut bekannt. Aus diesem Grund werden im Rahmen Vorbeugungsmaßnahme Teilnehmer in der Weise unterstützt, indem ein der Teil der Kosten des Yoga-Kurses übernommen wird. Daher ist es mehr als empfehlenswert, sich einfach bei der Krankenkasse zu erkundigen.

Die verschiedenen Yoga-Angebote

Hat man sich dazu entschlossen, einen Yoga-Kurs zu belegen so wird man schnell mitgekommen, dass es Yoga in verschiedenen Variationen gibt.
Zu den traditionellen Varianten zählen Kundalini Yoga, Hatha Yoga, Ashtanga Yoga. Heute gibt es bereits auch moderne Varianten wie Hot Yoga, Yin Yoga, Power Yoga, uvm.
Hier möchten wir euch noch einen kleinen Einblick in die beliebtesten Yoga-Angebote geben. Auf diese Weise bekommt ihr die Möglichkeit, euch über die verschiedenen Angebote auseinanderzusetzen und könnten dann den geeigneten Kurs für euch auswählen.

Kundalini Yoga

Bei diesem Yoga-Stil werden dynamische, fließende Körperübungen mit geistigen Techniken und starker energetischer Wirkung miteinander verbunden. Yoga hat das Ziel, die ganze Körperenergie wieder zum Fließen zu bringen. Dadurch wird eine belebende sowie entspannende Wirkung erzielt.

Die Beweglichkeit wird auf geistiger sowie körperlicher Ebene erhöht. Bei Kundalini Yoga sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt unendliche viele Arten von Atem- Meditations- und Bewegungsübungen. Dabei gibt es ganz bestimmten Übungen, die sich besonders auf die einzelnen Organe, wie Darm, Leber, Magen, beziehen. Aber auch auf ganze Organsysteme, wie Hormonsystem, Verdauungssystem, Nervensystem, Immunsystem.

Es gibt auch Übungen, die sich auf die Wirbelsäule spezialisiert haben. Sie haben die Flexibilität und Stabilität zum Ziel. Dabei kann es zur Besserung der inneren als auch zur äußeren Haltung führen. Es gibt aber zusätzlich auch Übungen, die bei Ängsten, Aggressionen, Stress helfen. Kundalini Yoga ist für alle Altersgruppen sowie für Personen aller körperlichen Verfassung geeignet.

Hatha Yoga

Hatha Yoga zählt zu einem beliebtesten Yoga-Arten. Es werden unterschiedliche Haltungen von Yoga mit den Konzentrations- und Atemübungen vereint. Die Durchführung erfolgt ruhig und langsam. Jedoch ist sie Personen, die sich nicht gerne bewegen, ungeeignet. Bei dieser Yoga-Art sind die Bewegungsabläufe anstrengend, wechseln sich aber mit erholsamen Ruhephasen. Hatha Yoga eignet sich auch für Anfänger. Die Übungen können, je nach Schwierigkeitsgrad gesteigert werden. Mit den gesamten Übungen trainiert man Ausdauer, Flexibilität, Kraft. Es wird der Körper gestärkt, Stress abgebaut sowie die Konzentration gefördert.

Ashtanga Yoga

Das ist eine Form der besonders dynamischen und anspruchsvollen Bewegungsform. Aus diesem Grund eignet sich diese Yoga-Form eher für Fortgeschrittene Schüler. Die Übungen in der ersten Stufe dienen der Kräftigung des Körpers sowie des Nervensystems. Ist man aber gelenkig, so kann man auch als Anfänger mit Ashtanga Yoga Spass haben. Die zweite Stufe ist für Schüler besonders für fortgeschrittene Schüler geeignet. Es wird viel Kraft und Beweglichkeit benötigt. Voraussetzung ist ein regelmäßiges und jahrelanges Training.

Hot Yoga

Hot Yoga besteht aus 26 verschiedenen Körperpositionen und Atemübungen. Diese entspannen von Hatha Yoga. Bestimmte Übungsabfolgen werden beheizten Raum für 90 Minuten durchgeführt. Die Temperatur liegt bei 40 °C und hat eine hohe Luftfeuchtigkeit. Diese Klima bringt sehr viele Vorteile. Der Körper kann durch das Schwitzen den Stoffwechselschlacken ausscheiden. Außerdem werden Gelenke elastischer. Zusätzlich verbrennt Hot Yoga die meisten Kalorien. Einen Nachteil hat Hot Yoga – der Kreislauf wird strapaziert. So kann es bei manchen Teilnehmern zu Schwindelanfällen kommen. Für Personen mit einer Herzerkrankung sowie einem erhöhten Blutdruck ist dies Yoga-Art ungeeignet. Für den Fall, dass Sie gesundheitliche Probleme haben, sollten Sie sich zuerst von einem Arzt beraten lassen, bevor Sie sich zu dieser Yoga-Art anmelden.

Yin Yoga

Bei Yin Yoga werden die Übungen ganz ohne Muskeleinsatz durchgeführt. Bei dieser Yoga-Form handelt es sich um eine passive Bewegungsform. Dabei lieben bestimmte Körperschichten, wie das Bindegewebe, im Zentrum. Es wird ein wenig Zeit benötigt, bis sich der Körper so richtig öffnen kann. Einige Übungen werden bis zu 5 Minuten gehalten. Durch diese Halten aktiviert man tiefe Schichten des Körpers und es kommt zur Harmonie von dem Energiefluss. Die Aktivierung vom Bindegewebe kann sich besonders positiv auf unseren Körper auswirken, denn es entscheidet in allen Bereichen unserer Gesundheit. Der Körper kann sich durch das Verschmelzen der Körperhaltung sowie der ruhigen Körperphase so richtig entspannen. Es kommt zur Gelassenheit und Ruhe in unserem Körper. Yin Yoga eignet sich ganz besonders für Personen, die sich nicht gerne körperlich betätigen. Deiser Yoga-Stil ist auch eine tolle Ergänzung zu allen muskelaktiven Yoga-Arten. Es können alle davon profitieren.

Power Yoga

Dieses Training bezieht sich ganz besonders auf den Körper. Es werden kraftvolle, einfache sowie komplexe Übungen miteinander vereint. Bei Power Yoga handelt es sich um eine ganz besonders anspruchsvolle sowie dynamische Form von Yoga. Um man kommt so richtig ins Schwitzen.
Diese Yoga-Form ist für Anfänger ungeeignet. Falls man aber die nötigen Voraussetzungen mit sich bringt, so ist Power Yoga eine ganz tolle Abwechslung.

Die Schlussfolgerung

Der Körper wird durch Yoga in den unterschiedlichen Bereichen unterstützt. Und man möchte Yoga selbst einfach mal ausprobieren.
Nun haben Sie einen sehr guten Überblick über Yoga erhalten sowie die Auswirkungen dazu. Nun heißt es – Ausprobieren!