Yoga Nidra – Allgemeine Infos

Ziel dieser Yoga-Technik ist das Erreichen einer tieferen Bewusstseinsschicht. Durch diese Tiefenentspannung soll sozusagen eine Art psychischer Schlaf erreicht werden. Das Wort Nidra heißt soviel wie “Schlaf” und kommt aus dem Sanskrit. Yoga Nidra geht über die Vorstellung von Entspannung hinaus und wird als Zustand der Glückseeligkeit beschrieben. Dabei sollen Körper, Geist und Seele zur Ruhe kommen.

Die Grünung von Yoga Nidra

Der Begründer der Bihar School of Yoga in Indien Swami Satyananda Sarawati studierte tantrische Schriften. Er entwickelte ein System, das den heutigen Bedürfnissen angepasst ist und von jedem angewendet werden.

Der Sinn dahinter

Das ganze Leben ist geprägt durch Schlaf bzw. Nicht-Bewusstheit. Unsere Gedanken sind meistens in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Durch eine vollkommene Entspannung des Yoga Nidra kann man also wechsamer und bewusster zwischen Wachen und Schlafen verharren. Diesen Zustand nennt man Alpha-Zustand. Dieser Yoga-Nidra-Zustand soll viel wirkungsvoller als unser normale Schaf sein und sogar Krankheiten heilen können.

Die Yoga Nidra-Übung

Diese Übung hat einen systematischen Ablauf, wobei rund ein Drittel als Wahrnehmung des Körpers gilt. Währenddessen geht es darum, Körper und Geist als Einheit zu sehen. Bei Yoga Nidra wird man nicht aufgefordert, sich zu entspannen. Besonders beliebt ist es bei Schulklassen und Pentionisten. Man kann Yoga Nidra jederzeit anwenden, um eine größere Konzentration zu erlangen.

Diese Entspannung dauert rund  Minuten und kommt fast 2 Stunden normalen Schlaf gleicht. Bei der Vorbereitung achtet man besonders auf den Atem und Geräusche des Körpers. Sankalpa ist ein kurzer Leitsatz, der der Vorbereitung folgt. Der Sinn dahinter ist, die innere Willenskraft zu stärken. Dann folgt das Bewusstwerden der einelnen Körperteile durch gedankliches wiederholen. Als viertes kommen die Gegensatzpaare: Der Praktizierende ruft verschiedene gegensätzliche Empfindungen wach. Dies harmonisiert den Einfluss auf das Gehirn. Im letzten Drittel dieser Methode können Geübte tiefe Schichten des Unterbewusstseins betreten und es können sich sogar oftmals traumatische Erlebnisse mühelos auflösen.