Vor dem Kraftsport / Allgemeine Informationen

Wer würde nicht gern aus der Umkleide kommen, sich das Aufwärmen sparen und gleich an das harte Workout rangehen? Klar, man spart sich ein paar Minuten und macht dafür einen weiteren Satz, doch ist das auf längere Sicht eher ineffektiv. Das Warm-up ist genauso wichtig, wie die Ernährung vor dem Training und sollte deshalb nicht unterschätzt werden, da es sonst leichter zu Verletzungen der Muskeln kommt, als wenn dein Körper bereits warmgelaufen ist. Selbst eine erzwungene Pause von wenigen Wochen, könnte dich in deinem Ziel um einige Monate zurückwerfen, im schlimmsten Fall muss man wieder bei Null anfangen. Also lieber ein paar Minuten mehr investieren, als nachher Schmerzen zu haben.

Das richtige Warm-up

Um den Körper in Schwung zu bringen, sind einfache Cardio-Übungen schon ausreichend, wie zum Beispiel auf dem Stand laufen oder Hampelmänner. Wer lieber mit Geräte arbeitet kann sich auch auf das Laufband schwingen und sich locker einlaufen, bevor der zweite Abschnitt des Aufwärmens ansteht. Hier werden speziell die Muskelpartien auf das Training vorbereitet, die auch wirklich zum Einsatz kommen. 2-3 Sätze mit wenig Gewicht oder einfach nur der Hantelstange reichen meist aus, um sich optimal für das Workout aufzuwärmen und die Muskeln zu lockern. Anders als beim Ausdauersport ist das lange Dehnen vor dem Training eher kontraproduktiv und sollte deshalb vermieden werden.

Ernährung Pre-Workout

Wer zu wenig isst wird auch nicht die Kraft aufbringen können, die man während des Workouts benötigt, zusätzlich bewirkt man damit eher das Gegenteil, nämlich, dass man Muskeln abbaut. Deshalb sollte man 4 Stunden vor dem Training die letzte üppigere Mahlzeit zu sich nehmen und auch da aufpassen nicht zu fettige Lebensmittel zu verwenden, da diese längere Verdauungsphasen benötigen. Lieber 1-2 Stunden vorher noch einen Snack oder kurz davor Traubenzucker oder Dextrose essen, damit genug Energie vorhanden ist, um die bevorstehende Belastung stand zu halten. Im Gegensatz zum Ausdauersport, sollte man beim Kraftsport neben Kohlenhydraten auch viel Eiweiß und Proteine zu sich nehmen.