Vor dem Ausdauersport


Wer nach dem Aufstehen gleich eine Runde Joggen gehen möchte und dies mit kalten Muskeln macht, erhöht deutlich die Chance einer Sportverletzung in Form von Zerrungen, die meist einen längeren Ausfall nach sich ziehen. Nehmen Sie sich die paar Minuten Zeit, um den Körper auf Betriebstemperatur hoch zu fahren und vergessen Sie dabei nicht die richtige Ernährung, denn auch diese ist besonders wichtig, wenn man die Trainingsziele erreichen möchte.

Warum aufwärmen?

Nicht nur die Verletzungsgefahr wird verringert, sondern der gesamte Körper wird auf das Training vorbereitet, inklusive der Kopf, wodurch man mehr Motivation für das Workout bekommt. Organe wie die Leber geben zusätzlich Blut an die Muskeln ab, die dadurch stärker durchblutet werden und man mehr und länger Kraft hat. Auch die Gelenksflüssigkeit wird erhöht, was zu einem geschmeidigeren Bewegungsablauf führt.

Das richtige Warm-up

Nicht nur einfache Dehnungsübungen sind entscheidend, sondern auch ein richtiges Aufwärmen, welches mitunter von der Tages- und Jahreszeit abhängig ist. Am Morgen und in der kalten Jahreszeit sollten Sie ein paar Minuten länger ins Warm-up investieren, auch ältere Sportler können ruhig 5 Minuten dranhängen. Wichtig dabei ist langsam anzufangen, leichte Übungen zu machen, wie zum Beispiel Hampelmänner oder auf der Stelle laufen. Sobald man zu schwitzen anfängt, kann man sich sicher sein warm genug zu sein. Ein leichtes Stretching der warmen Muskeln lockert den Körper und bereitet ihn optimal auf das Kommende vor. Danach sollte man schnell zum Training übergehen, damit man nicht zwischendurch auskühlt und somit das Aufwärmen für die Katz war.

Ernährung Pre-Workout

Jeder Mensch verträgt die verschiedenen Lebensmittel anders, weshalb man nicht nur auf andere vertrauen sollte. In der Regel ist fast alles erlaubt, was während dem Training im Magen bleibt, wobei man auf fettige Nahrungsmittel besser verzichten sollte. Man kann ohne Bedenken nach 4 Stunden einer größeren Mahlzeit die Trainingseinheit beginnen. Auch kleinere Snack 1 Stunde vorher, ebenfalls Dextrose unmittelbar davor sind erlaubt. Der Körper zeigt es einem meist sofort und deshalb sollte man unbedingt darauf hören, damit man es das nächste Mal besser machen kann. Genug Flüssigkeit nicht vergessen, damit der Körper nicht austrocknet und die Verletzungsgefahr wieder erhöht wird.