Shiatsu – Allgemeine Infos

Bei dieser Behandlungsmethode handelt es sich um eine chinesische, alternative Heilmethode, die auf traditioneller ostasiatischer Medizin basiert. Schon vor tausenden von Jahren haben Menschen die Lebenslinien unseres Körpers erforscht. Im Shiatsu gelten die Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin, wie zum Beispiel die Fünf Elemente, Yin und Yang und so weiter. Doch wie genau funktioniert Shiatsu?

Die Behandlung duch Shiatsu

Die Behandlung findet auf einer Matte oder einem speziellen Futon auf dem Boden statt. Der Druck an den verschiedensten Stellen wird mit Fingern, Handballen Knien oder Ellenbogen ausgeübt, der Praktiker nutzt dazu sein eigenes Körpergewicht. Dabei werden Meridiane, also Energieleitbahnen des Körpers bearbeitet, damit Blockaden gelöst werden. Durch Shiatsu wird das vegetative Nervensystem in parasympathischen Zustand, bei dem sich unsere Muskulatur entspannt, unsere Atmung vertieft und unser Herzschlag berruhigt gebracht.

Der Sinn dahinter

Im Shiatsu steht der Mensch mit Körper, Geist und Seele im Mittelpunkt. Ziel von Shiatsu ist es, diese ins Gleichgewicht zu bringen. Mithilfe dieser Behandlung können Schmerzen, Verspannungen und sogar psychische Beschwerden gelindert werden. Durch Shiatsu wird auch das Immunsystem intensiv gestärkt.

Woher kommt Shiatsu?

Der bedeutenste Vertreter Tokujiro Namikoshi erweiterte das Meridiansystem des Menschen und entwickelte verschiedene Diagnosesysteme. Seine Lehre wurde von seinen Schülern im Westen verbreitet, wo Shiatsu auch nach Europa kam.

Alternative Heilmethode Shiatsu

Diese Behandlungsmethode kommt aus Japan und ihre Wurzeln liegen in der chinesischen Heilkunde. Das Wort Shiatsu bedeutet „Fingerdruck“ und ist eine einfühlsame Arbeit am Körper, die in den Energieleitbahnen (Meridianen) wirkt, damit die natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert werden und um Blockaden im körpereigenen Energiefluss zu lösen.

Es handelt sich um eine eigenständige, ganzheitliche Form von manueller Körperarbeit. Die Ursprünge der Behandlungsmethode liegen in Gesundheitslehren, die aus der traditionellen chinesischen und japanischen Heilkunst stammen.

Shi bedeutet Finger und atsu bedeutet Druck. Dieser Druck wird in einer aufmerksamen und achtsamen Berührung auf verschiedene Stellen des Körpers ausgeübt und zwar mit den Fingerspitzen, Handballen, Ellenbogen, Knien oder Füßen. Wie hoch die Intensität der Berührung ist, hängt vom Bedürfnis des Klienten ab. Druckausübung erfolgt so, dass die Schwerkraft durch Verlagerung des Körpergewichts aus der Körpermitte von der behandelnden Person ausgeübt wird.

Die Behandlung wird am Boden ausgeübt, mit einer Matte als Unterlage und auch weitere Techniken, die der Vitalisierung dienen wie Dehnungen und Schaukeln werden genutzt. Auch kann eine Wärmebehandlung erfolgen.

Das Ziel der Methode ist, Vorsorge zu üben, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.