Psychische Störung / Allgemeine Informationen

Bei der psychischen Erkrankung wird die Wahrnehmung, das Denken, das Fühlen, das Verhalten bzw. die Erlebnisverarbeitung oder die Verarbeitung der sozialen Beziehungen beeinflusst. Die willentliche Steuerung von den Patienten ist nicht mehr oder nur zu einem Teil zugänglich.

Begriffsabgrenzung

Psychische Störungen betreffen die Bereiche Emotionen wie Gefühle und Kognitionen wie zum Beispiel Denken, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Bei dieser Krankheit gibt es zwei Aspekte: einmal den emotionalen und andererseits den kognitiven Aspekt. Leichte Stimmungsschwankungen über eine kurze Zeit werden nicht als „ernste“ Krankheit angesehen. Außerdem gibt es noch Menschen, die depressive oder psychotische Episoden erleben, aber trotzdem psychisch stabil weiterleben. In der Medizin ist dieser Krankheitsbegriff nur grob definiert. Deshalb spielt das subjektiv bzw. individuelle Leid des Erkrankten eine große Rolle.

Grundsätzliche Erwägungen

Es wird versucht eine Objektivierung psychischer Symptome von der Norm und der Vergleich von Hirnerkrankungen festzustellen. Darunter versteht man die psychischen Störungen eines triadischen Systems. Es gibt zwei Arten von dieser Krankheit. Erstens kann eine psychische Störung eine körperliche Störung sein wie zum Beispiel Halluzinationen. Zweitens kann es eine Störung von der Symptomatik her sein, die an eine körperliche Störung erinnert wie Schizophrenie.

Bei den Fällen, in denen keine klar erkennbaren Ursachen zuzuordnen sind, wird keine spezifische Ursache definiert.

Verbreitung

Laut der Studie WHO leidet jeder vierte Arztbesucher an Psychische Störungen. Insgesamt fast 8 Millionen Deutschen, die sich mit dieser Krankheit plagen. Die häufigsten Beratungsanlässe in allgemeinmedizinischen Praxen sind Psychische Störungen, die die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind.