Alternativen Heilmethode Osteopathie

Was ist bei Osteopathie als Behandlungsmethode möglich und wie wirkt sie?

Als ganzheitliche Methode von Diagnose und Therapie ist Osteopathie eine wirkungsvolle Hilfe im Fall von Störungen und Erkrankungen des Körpers. Die Methode ist ca. 120 Jahre alt und die Kunst des Osteopathen ist es, den Patienten und sein Problem als einzigartig zu sehen.

Der Osteopath sucht im menschlichen Körper mit seinen Händen nach Störungen, aber besonders nach der Gesundheit in uns, die er sogar in der Störung erkennen kann; Er vermag Gesundheit und Heilung durch den Organismus strömen zu lassen und verzichtet bei seiner Arbeit auf Instrumenten- und Apparatemedizin. Sein Werkzeug ist die Hand! Dadurch werden dem Patienten viele überflüssige Untersuchungen, Endoskopien, Strahlen, Narkosen oder unnötige Operationen erspart. Die Behandlung durch den Osteopathen ermöglicht es, durch gezielte „manuelle Techniken“ die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren.

Die Osteopathie hat gründliche und tiefe Kenntnisse über sowohl den Körper als auch seine Funktionsweise und vermag über Funktionsstörungen aufzuklären und den Weg aufzeigen, sie zu behandeln.

Vor 120 Jahren entstand diese Methode in den USA. Vom Arzt Andrew Taylor Still wurden die Prinzipien der Osteopathie gefunden und dadurch die ganzheitliche Methode definiert und begründet. Durch die erzielten Erfolge ist die Behandlung bei Patienten und Ärzten sehr beliebt.

Hier handelt es sich um sanfte Medizin, welche den Organismus respektiert und den Patienten ganzheitlich als Mensch betrachtet.

Risiken von Osteopathie

In seltenen Fällen kann es bei Manipulationen der Halswirbelsäule durch Arterienverletzungen zu einer Schlaganfall-Symptomatik kommen. Weites könnten durch Wirbelverschiebungen oder Brüche nach Manipulationen Nerven- oder Querschnittlähmungen auftreten. Da das Risiko solcher Nebenwirkungen mit zunehmendem Alter steigt, wird ab einen gewissen Alter von der Behandlung abgeraten.

Ausbildung

In den USA ist es bereits möglich Osteopathie zu studieren. In Frankreich sowie in Großbritannien haben sie schon einige osteopathische Schulen gebildet, und auch in Österreich ist es jetzt seit zehn Jahren möglich, eine entsprechende Ausbildung in Wien zu absolvieren. Die Ausbildung dauert für gewöhnlich sechs Jahre.