Die Massage für Ihr Wohlbefinden

Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

Entwicklung

Die gezielte Anwendung von Massagen zur Heilung hat ihren Ursprung sehr wahrscheinlich im Osten Afrikas und in Asien (Ägypten, China, Persien). Die ersten Erwähnungen finden sich beim Chinesen Huáng Di, der bereits 2600 v. Chr. Massagehandgriffe und gymnastische Übungen beschreibt. In Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern gibt es auch frühe Nachweise in der indischen Gesundheitslehre und Heilkunst, dem Ayurveda. Über den griechischen Arzt Hippokrates (ca. 460–370 v. Chr.) und seine medizinische Schule gelangte die Massage letztendlich nach Europa. Hier spielte sie später eine essentielle Rolle bei der Rehabilitation der Gladiatoren im Römischen Reich. Hippokrates erkundete und vertiefte die Geheimnisse der Massage und schrieb seine Erkenntnisse und Empfehlungen zur Anwendung nieder. Der zweite bedeutende Arzt der Antike, der Grieche Galenos (129–199), nahm sich ebenfalls der manuellen Therapie an und schrieb unzählige Abhandlungen über die von ihm entworfenen Formen und bei welchen Erkrankungen diese anzuwenden seien. Trotz seines Einflusses, der bis weit in das Mittelalter reicht, verlor die Gesellschaft Europas in späteren Zeiten das Interesse an Massagen und anderen Präventions- und Therapiemaßnahmen.

Allgemeine Wirkung

Da sich die theoretischen Grundlagen der einzelnen Massagearten sehr stark unterscheiden und diese auf völlig unterschiedlichen Behandlungstheorien basieren, ist die Anzahl der teils nachgewiesenen, teils nur angenommenen Wirkungsweisen auf den Körper groß. Folgend sind die wichtigsten dieser Wirkungsweisen genannt.

  • - Lokale Steigerung der Durchblutung
  • - Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • - Entspannung der Muskulatur
  • - Lösen von Verklebungen und Narben
  • - Verbesserte Wundheilung
  • - Schmerzlinderung
  • - Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
  • - Psychische Entspannung
  • - Reduktion von Stress
  • - Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • - Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • - Beeinflussung des vegetativen Nervensystems

Massagearten – Allgemeine Infos

 

 

 

 

Massagen sind für den Menschen sehr wohltuend, bringen Körper und Geist ins Gleichgewicht, lösen Verspannungen und lassen die Energien wieder besser fließen. Daher ist es angeraten, sich ab und zu durch Massagen verwöhnen zu lassen.

Aromaölmassage

Diese Massage stimuliert den Körper mit angenehmen Gerüchen und wird als schöne und wohltuende Massage erfahren.

Ayurvedische Massage

Diese Massagetechnik wirkt mit warmen Ölen, der Körper wird verwöhnt und stimuliert.

Dorn-Breuss Massage

Hier ist die Massagemethode eine sanfte Rückenmassage, die körperliche Verspannungen löst und unterversorgte Bandscheiben regeneriert.

Energiemassage – energetische Massage 

Die Energien im Körper werden durch diese Massageart beeinflusst und helfen dabei, Verspannungen und Blockaden zu lösen.

Fußreflexzonenmassage

Durch gezielte Berührungen werden die Füße verwöhnt, Verspannungen können gelöst werden.

Gesichtsmassage

Eine äußerst entspannende Massagemethode, welche die Haut belebt und dem Gesicht eine schöne Ausstrahlung verleiht.

Hot Stone Massage

Hier wird eine spezielle Massage mit Steinen durchgeführt, die zuvor im heißen Wasserbad erhitzt wurden.

Klassische Massage

Am bekanntesten ist wohl die klassische Massage, die vor allem aufgrund Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates eingesetzt wird.

Fernöstliche Massagearten

Einige Massage kommen aus dem fernöstlichen Bereich, wie die Thaimassage (sehr individuell), die Shiatsu Massage, die den Energiefluss des Körpers wieder anregt. Die Pantai Luar ist eine Ganzkörpermassage mit Öl oder es gibt auch die ayurvedische Massage, bei der  ebenfalls Öl verwendet wird.

Massage selber machen – Vorbereitung

Zur Vorbereitung für eine Massage zuhause gehört erst einmal das bequeme Liegen. Dann eine weiche, aber feste Unterlage wie eine dicke Yogamatte oder ähnliches. Eine Decke bereithalten oder große warme Handtücher, falls der zu Massierende zu frösteln beginnt.

Weitere Vorbereitung besteht im Aufwärmen, da Wärme die Muskeln lockert und Verspannungen löst. Nach einem Saunabesuch oder einem Vollbad tut eine Massage besonders gut.

Dann kommt die Auswahl des richtigen Öls (Körper- oder Massageöl) und schon geht es los. Öl in den Handflächen anwärmen und mit langen, sanften und besonders streichenden Bewegungen behutsam auf die zu massierenden Stellen auftragen. Massageöle wie z.B. Rosenholz und Lavendel oder Jojoba, Mandel, Avocado oder Wildrose sind aufgrund ihrer beruhigenden, harmonisierenden oder anregenden und erfrischenden Wirkung sehr wertvoll bei einer Massage.

Die wichtigsten Griffe für Massage selber machen

Massagetechniken: bei einer Massage werden verschiedene Massagegriffe verwendet wie Streichen, Zupfen, Klopfen, Kreisen, Kneten und einmal sind die Bewegungen in langsamer Art und langdauernd, dann wieder klein und schnell. Keine Griffe, die schmerzen und keinen zu starken Druck (nie Druck auf die Wirbelsäule oder Gelenke) ausüben.

Empfehlenswerte Massage Tipps

Welche Massagen fühlen sich am entspannendsten an? Ganz einfache Antwort – Entspannungsmassagen.

Hier wird vor allem mit langsamen, gleichmäßigen Bewegungen gearbeitet und daher auch ziemlich viel Massageöl verwendet. Der Druck bei der Massage, also die Intensität, ist niedrig. Am wirkungsvollsten ist das Streichen als Massagetechnik und die Entspannungsmassagen werden entweder als Ganzkörpermassage oder Teilkörpermassage bei den verspannten Regionen (wie z.B. Rücken) durchgeführt.

Wärme gehört zu einer Entspannung, da sich der Körper dabei wohler fühlt. Zum Beispiel sind hier empfehlenswerte Massage Tipps die Hot Stone Massage oder Massage mit warmen Edelsteinen.

Vorbereitung für die Massage

Was genauso wichtig ist wie die Massage selbst, ist die Massagevorbereitung.

Massage Tipp hier: ein aufgeräumter Massagerraum, Ihre eigene Körperhygiene, das Aufheizen auf eine angenehme Raumtemperatur von mindestens 22 Grad C.

Ein entspannendes Ambiente schaffen Sie mit Entspannungsmusik, guten, angenehmen Düften und einer gedämpften Beleuchtung.

Eventuell vorher mit dem Massagegast seine Bedürfnisse und Vorlieben besprechen, da eine individuell erlebte Massage viel intensiver aufgenommen wird als eine Routinemassage.

Auf die Massage selber einstimmen – was heißen soll – einmal loslassen von alltäglichen Dingen und sich einfach auf die Massage konzentrieren.