Entspannung / Allgemeine Informationen

Entspannung ist ein sehr wichtiges Thema heutzutage. Es gibt verschiedene Entspannungsverfahren, die körperliche und geistige Anspannung oder Erregung verringern sollen. Entspannung ist mit den Begriffen Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden zu verbinden. Allgemein werden solche Behandlungsverfahren oder Entspannungsverfahren in der Psychotherapie und zur Psychohygiene verwendet.

Grundlagen-Entspannung

Die Entspannungsreaktion ist das wichtigste Ziel in allen Entspannungsverfahren. Bei den Entspannungsverfahren sind unterschiedliche Auswirkungen zu erkennen. Der Muskeltonus wird auf körperlicher Ebene vermindert, die peripheren Gefäße erweitert, die Reflextätigkeit verringert, der Blutdruck gesenkt, die Hautleitfähigkeit vermindert und der Sauerstoff reduziert. Durch die Entspannungsreaktion wird die Konzentrationsfähigkeit und Differenzierungsfähigkeit der körperlichen Wahrnehmung verbessert und auf der psychologischen Ebene empfindet man die Gefühle von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Mithilfe dieses Verfahrens kann man eine Stabilisierung im Zentralnervensystem ausmachen. Je öfter man diese Übung durchnimmt, desto schneller erlangt man die Entspannungsreaktion. Der Übende lernt seine Gedanken und seinen Körper bewusst zu kontrollieren und zu beeinflussen.

Übersicht Entspannungsverfahren

Autogenes Training

Dieses Entspannungsverfahren ist von Johannes Heinrich Schultz entwickelt worden. Während der Übung muss man sich kurz etwas vorstellen und diesen Gedanken wiederholen. 2 Beispiele wären zum Beispiel „Die Atmung geht ruhig und gleichmäßig“ oder „Die Arme und Beine sind schwer“.

Progressive Muskelentspannung

Die Progressive Muskelentspannung ist vom Edmund Jacobson entwickelt worden. Dabei werden bestimmte Muskelgruppen angespannt und danach wieder losgelassen. Das Ziel ist, dass der Übende auf die Unterschiede zwischen Anspannung und Entspannung achtet.