Alternativen Heilmethode / Ayurveda

Das Heilen mit Massagen, mit Bewegung, richtiger Ernährung und Meditation, das alles ist in Ayurveda enthalten. Die Heillehre kommt aus Indien, ist Jahrtausende alt und findet im Westen großen Anklang.

Ayurveda ist eine Heilkunde der großen ayurvedischen Ärzte, die der vedischen Hochkultur Indiens entstammen. Die ältesten Texte (Charaka und Sushruta) weisen ein Alter von ca. 3.000 Jahren auf. Vorher soll es eine längere Periode an mündlicher Überlieferung gegeben haben.

Ayurveda hat drei Ziele, der Name bedeutet Wissenschaft vom Leben.

Hier geht es um das Leben in seinen sämtlichen Aspekten, was in den drei Zielen des Ayurveda definiert wird:

  1. Langes und gesundes Leben
  2. Erfolgreiches Leben in der Gesellschaft
  3. Spirituelle Entwicklung und Selbstfindung

Heutzutage wird in Europa von den Ärzten bzw. Heilpraktikern speziell der Maharishi-Ayur-Veda in Anwendung gebracht. Diese Behandlungsmethode möchte, neben der Erhaltung der Gesundheit auch den tieferen Sinn des Lebens aufzeigen. Das Bild vom Kranksein wird in der Ayurveda-Lehre so gesehen, dass Krankheiten von außen in den Körper eindringen und daher das Reinhalten der Körperöffnungen äußerst wichtig ist. Daher wird auch den Maßnahmen zur Vorbeugung und Hygiene größte Bedeutung zugemessen. Es gibt im Ayurveda auch noch Diagnose- und Therapieverfahren wie auch eine Medikamentenlehre. Auch unterscheidet diese Methode wie in der Schulmedizin verschiedene Fachgebiete.

Die Diagnose nach den fünf Elementen

Der menschliche Organismus wird gemäß dieser Lehre von den fünf kosmischen Naturelementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum bestimmt und die „Tridosha“, das Konzept der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha, welche diese Elemente symbolisieren, sind für sämtliche Funktionen und Abläufe im menschlichen Körper verantwortlich, auch für die Psyche. Diese „Doshas“, auch als Temperamente bezeichnet, bilden Grundeigenschaften und Konstitution des Menschen. Wie die Doshas gewichtet sind, so ist das Zusammenspiel der Stärken und Schwächen, Krankheitsanfälligkeit des Körpers, die Wirkung zwischen Organismus und Psyche und die Ernährung. Die Doshas hängen voneinander ab und um Erkrankungen zu verhindern, müssen sie bestmöglich in Einklang gebracht werden.

Ayurveda – Das Wissen vom Leben

Ayurveda ist eine indische Gesundheitslehre, die in Asien auch wissenschaftlich gelehrt wird. Doch diese Heilmethode ist nicht nur in Indien tief verwurzelt, sondern auch in den Industriestaaten hat sie viele Anhänger gefunden. Diese “Lebensweisheit” beschäftigt sich mit der physischen, mentalen und spirituellen Gesundheit und Krankheit des Menschen. Die zentralen Elemente von Ayurveda sind die Massage und Reinigungstechnik, die Ernährungslehre, das spirituelle Yoga und die Pflanzenheilkunde. Wer Ayurveda in Anspruch nimmt sucht nach dem tieferen Sinn des Lebens.

Die Behandlung des Ayurveda

Das Universum geht aus den Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther hervor, und um jeden Patienten individuell behandeln zu können findet bei Ayurveda zuerst eine generelle körperliche Untersuchung statt. Bei der Ayurveda Behandlung selbst steht eine individuelle Diät im Vordergrund, dabei muss auf das richtige Verhältnis bei der Zufuhr der Elemente geachtet werden. Man sollte nicht im Stehen essen, und nur, wenn man wirklich hunger hat. Die Hauptmahlzeit sollte man bei Ayurveda mittags einnehmen, da um diese Zeit die Verdauung am besten funktioniert.

Ayurveda in der Praxis

Ayurveda Massagen sind die beste Vorsorge für die Gesundheit. Da der Stoffwechsel angeregt wird, entgiftet der Körper. Bei dieser Massage kann sich der Körper komplett erholen und entspannen. Vor der Ayurveda Behandlung findet meist ein kurzes Gespräch statt, die Nachruhephase beträgt rund 10 Minuten. Ist es Ihre erste Behandlung, wird vorher ihr Gesundheitszustand ermittelt.